Was ist Oregano?

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Oregano – oder Dost, Dorst, Wohlgemut oder wilder Majoran genannt – ist ein beliebtes Gewürz in der mediterranen Küche. Das Kraut gehört zur Gattung Dost aus der Familie der Lippenblütler. Die Oregano Pflanze wird bis zu 70 cm hoch. Die Pflanze verströmt einen betörenden Duft und die hellrosa Blüten der Oregano Pflanze machen das Kraut zu einem hübschen Anblick. Die Pflanze bevorzugt warme Standorte und ist vor allem im Mittelmeerraum beheimatet. In der Naturheilkunde wird Oregano wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung als Heilmittel bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden verwendet.

Und wie spricht man Oregano richtig aus? Die Aussprache von Oregano ist sehr unterschiedlich. Manche betonen es auf dem O, andere wiederum auf dem A. Laut Duden liegt die Betonung jedoch auf dem E, also:  O – reee – gano.

Wie schmeckt Oregano?

Oregano hat einen intensiven, fein-herben Geschmack. Im Vergleich zu Majoran, seinem nahen botanischen Verwandten, schmeckt er sehr viel würziger. Je mehr Sonne und Wärme die Oregano Pflanze bekommen hat, desto intensiver ist der Geschmack ihrer Blätter.

Kann man die Blüten von Oregano essen?

Die Oregano Blüte ist essbar. Wenn zwischen Juli und September der Oregano anfängt zu blühen, können die kleinen rosa- bis purpurfarbenen Blüten geerntet werden. Denn auch sie haben den charakteristischen fein-herben Geschmack der Oreganoblätter. Auf Salaten, Aufschnitt oder Suppen sind sie eine wunderschöne essbare Dekoration.

Gibt es einen Oregano Ersatz?

Wer gerade keinen Oregano im Haus hat, kann ihn durch Majoran ersetzen. Da die Gewürze miteinander verwandt sind, ähneln sie sich auch geschmacklich. Der Unterschied zwischen Majoran und Oregano ist der, dass Majoran etwas süßer schmeckt und nicht ganz so stark würzt. Deshalb sollte man von ihm etwa doppelt so viel verwenden.

Welche Kräuter passen zu Oregano?

Oregano ist der Star der italienischen sowie der Mittelmeerküche, daher passen zu ihm wunderbar die Aromen von sonnenverwöhnten Kräutern wie Salbei, Basilikum oder Majoran. Aber auch Petersilie, Schnittlauch und Bohnenkraut harmonieren mit dem fein-herben Geschmack des Oregano.

Wie gesund ist Oregano?

In der Naturheilkunde gilt Oregano als natürliches Antibiotikum. Auf die Wirkung von Oregano Öl wird vor allem bei Husten, Hals-, Zahn und Bauchschmerzen gesetzt. Aber auch als heißer Tee entfaltet Oregano seine positive Wirkung und findet bei Atemwegsbeschwerden Verwendung: Für eine Tasse Oregano Tee wird 1 Teelöffel des getrockneten Krautes mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 5 Minuten ziehen gelassen.

Zu viel Oregano kann jedoch schädlich sein. Er enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, die die Leber schädigen können. In handelsüblichen Mengen ist er jedoch unbedenklich.

Wie verwendet man Oregano?

Oregano ist ein beliebtes Gewürz in der mediterranen Küche. Er ist ideal zum Würzen von Mittelmeer-Klassikern wie Pizza, Tomatensoße, Antipasti, Gyros oder griechischem Salat mit Feta, Tomaten und Oliven. Oregano kann frisch oder getrocknet als Gewürz verwendet werden. Frischen Oregano erst ganz zum Schluss zum Essen geben, sonst verfliegt das Aroma. Getrockneten Oregano kann man dagegen gerne mitkochen – nach ca. 15 Minuten Köcheln entfaltet er erst sein ganzes Aroma.

Was kann man tun, wenn man zu viel Oregano ins Essen gegeben hat?

Aufgrund seines intensiven Geschmacks, kann das Aroma von Oregano schnell zu dominant werden. Bei einer Tomatensauce kann man einfach ein bisschen passierte Tomaten hinzugeben. Bei Suppen oder Saucen können Sahne, Milch oder Brühe den herben Geschmack abmildern.

Wie kann man Oregano haltbar machen?

Wer ein Kräuterbeet zu Hause hat, kann Oregano den gesamten Sommer über ab Mai selber ernten. Wer sich über eine große Ausbeute freut, kann Oregano trocknen oder einfrieren, um ihn haltbar zu machen.

Wie kann man Oregano trocknen?

Zuerst den Oregano ernten und dann trocknen. Dazu kann man entweder die Zweige (die Triebe werden etwa eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten) zu kleinen Sträußen zusammenbinden und an einen gut belüfteten Ort hängen. Oder aber man zupft die Blätter ab und breitet diese auf einem großen Tablett aus. Am besten sollten die Blätter an einem sonnigen bzw. warmen Ort zum Trocknen liegen.

Wie kann man Oregano einfrieren?

Dazu werden die Blätter von den Zweigen gezupft. Bevor sie in einen Gefrierbeutel gegeben werden, müssen die Blätter sauber und trocken sein. Zum Auftauen einfach die gewünschte Menge aus dem Beutel nehmen und auf einem Teller auftauen oder direkt ins Essen geben.

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Kommentare
  • Stefan

    Vielen Dank für den interessanten Artikel! Ich habe Oregano schon immer gern zum Würzen verwendet, besonders in Tomatensauce für Nudeln oder Pizza. Seitdem ich weiß, dass Oregano auch als Heilpflanze eingesetzt wird, mache ich aus dem Kraut auch immer mal wieder einen Tee. Besonders, wenn ich merke, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Insbesondere das Öl kenne ich noch zur Behandlung von Pilzerkrankungen. Und was ich tatsächlich jedem empfehlen kann: Oregano einmal frisch verwenden. Schmeckt richtig super, auch auf einem Brot mit neutralem Frischkäse.

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