Was sind Lorbeerblätter?

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Lorbeerblätter sind ein traditionelles Gewürz zum Verfeinern von Eintöpfen, Suppen und Schmorgerichten. Die Blätter stammen vom Gewürzlorbeer – auch Echter Lorbeer oder Edler Lorbeer genannt. Der immergrüne Lorbeerstrauch wächst vor allem in milden Klimazonen wie zum Beispiel der Mittelmeerregion. Die Blätter lassen sich am besten Anfang Frühjahr und Ende Herbst ernten.

Welche Lorbeerblätter kann man essen?

Es gibt viele Lorbeergewächse wie z. B. den Kirschlorbeer, der gern als Hecke gepflanzt wird. Jedoch ist nur der Echte Lorbeer essbar. Beim Kirschlorbeer sind alle Pflanzenteile sehr giftig!

Wie schmecken Lorbeerblätter?

Lorbeerblätter haben eine sehr intensive Würzkraft. Sie können frisch und getrocknet verwendet werden. Die frischen Blätter schmecken würzig, leicht bitter und haben einen intensiven Geschmack. Die getrockneten Blätter schmecken ebenfalls würzig mit leichter Bitternote, haben aber ein harmonischeres Geschmacksaroma. Die Blätter werden nicht mitgegessen, sondern nur mitgegart und vor dem Servieren entfernt.

Gibt es einen Lorbeerblätter Ersatz?

Wer keinen im Haus hat, kann als Alternative für Lorbeerblätter Oregano und Thymian verwenden. Diese beiden Kräuter haben eine ähnlich würzig-herbe Note und verfeinern mit ihrem Aroma Suppen sowie Eintöpfe.

Sind Lorbeerblätter gesund?

Die Wirkung von Lorbeerblättern wurde bereits in vielen Studien untersucht. So sollen die Blätter bei der Zellerneuerung unterstützen. Ebenfalls heißt es, dass sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel sowie den Cholesterinspiegel auswirken können. In einigen Studien konnte nachgewiesen werden, dass er bei Typ-II-Diabetes helfen kann.

Obwohl Lorbeerblätter sehr gesund sein können, sollte man trotzdem nicht zu viel Lorbeerblätter essen, denn dadurch kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. Die Blätter wurden aus diesem Grund übrigens in der Antike gerne für Rituale genutzt.

Tipp: Wer von den vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften profitieren möchte, kann sich Lorbeerblätter Tee zubereiten. Dazu 6 Lorbeerblätter (frisch oder getrocknet) mit 500 ml kochendem Wasser aufgießen und für 10 Minuten ziehen lassen. Der Tee kann mit einem Teelöffel Honig gesüßt werden.

Wenn Ihr Lorbeer zu therapeutischen Zwecken einnehmen möchtet, solltet Ihr das immer vorher mit Eurem Arzt besprechen!

Wie verwendet man Lorbeerblätter?

Mit Lorbeerblättern würzt man vor allem Schmorgerichte wie z. B. Sauerbraten, Eintöpfe, Brühen, Saucen und Suppen. Auch im Sud zum Einlegen von Heringen dürfen Lorbeerblätter nicht fehlen. Lorbeerblätter sind auch traditioneller Bestandteil des Bouquet garni, einem Kräutersträußchen aus der französischen Küche zum Aromatisieren von Bouillon, Suppen und Eintöpfen.

Man kann Lorbeerblätter frisch oder getrocknet verwenden. Bei der Dosierung sollte jedoch bedacht werden, dass frische Lorbeerblätter intensiver würzen als getrocknete. In den meisten Rezepten reicht es aus, wenn man 1-2 Blätter zum Essen gibt – bei frischen genügt oftmals schon ein Halbes. Und je länger die Lorbeerblätter mitkochen, desto mehr Aromen geben sie ab.

Wie verwendet man frische Lorbeerblätter?

Lorbeerblätter kann man im Frühjahr oder Herbst ernten. Frisch vom Baum schmecken sie noch aromatischer als der getrocknete Lorbeer. Daher reicht meist schon ½ Blatt aus.

Hat man einen Echten Lorbeer zu Hause, kann man die frischen Lorbeerblätter trocknen, um sie haltbar zu machen. Dazu kann man entweder die Lorbeerzweige zu einem Strauß zusammen binden und sie kopfüber an einem trockenen und gut belüfteten Ort hängen. Oder man legt die abgezupften Blätter in den Backofen bei 40° C Umluft. Die Blätter sind fertig getrocknet, wenn sie beim Anfassen leise Rascheln und sich leicht brechen lassen.

Kann man Lorbeerblätter mitessen?

Echte Lorbeerblätter sind nicht giftig, weshalb sie theoretisch mitgegessen werden könnten. Jedoch ist ihre Konsistenz auch nach mehreren Stunden Kochzeit sehr zäh und sie haben ein recht bitteres Aroma. Daher sollte man sie aus Geschmacksgründen lieber vor dem Essen entfernen.

Wie bewahrt man Lorbeerblätter richtig auf?

Die frischen Blätter bleiben in einem feuchten Geschirrtuch eingewickelt ca. 1 Woche frisch. Getrocknete Blätter sollten trocken und luftdicht gelagert und vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Alternativ kann man frische Lorbeerblätter einfrieren. Dazu werden die Blätter gründlich gewaschen und danach kommen sie gut abgetrocknet in einen Gefrierbeutel bzw. -Dose. Möchte man sie wieder auftauen, nimmt man dazu einfach die gewünschte Menge aus dem Gefrierfach und lagt diese auf einen Teller oder gibt sie direkt zum Essen dazu.

Es bleibt Euch überlassen, ob Ihr Lorbeerblätter einfrieren oder trocknen möchtet. Denn sowohl im gefrorenen als auch im getrockneten Zustand sind sie sehr lange haltbar.

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