Was ist Pho?

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Nichts verkörpert so sehr den Geschmack Vietnams, wie die Pho. Bereits zum Frühstück essen viele Vietnamesen die aromatische Nudelsuppe, um gut gestärkt in den Tag zu starten. Ursprünglich bestand die Pho aus Wasserbüffelfleisch, das in Brühe gekocht wurde. Dazu aß man Reisnudeln. Erst mit der französischen Kolonialisierung im 19. Jh. wurde Rindfleisch statt Wasserbüffel genommen und sie erhielt ihren heutigen Namen. Die Franzosen nannten das Gericht Pot-au-feu, was „Topf auf dem Feuer“ heißt und durch die vietnamesische Aussprach wurde es zu Pho. Mit der Zeit schlichen sich weitere Einflüsse der Nachbarländer mit in die Suppe. Heute gibt es viele leckere Pho Rezepte und fast jede Region, sogar jede Familie hat ihr eigenes. Obwohl sie sich in den einzelnen Zutaten unterscheiden kann, wird die Suppe traditionell mit Brühe, Gemüse, Fleisch und vielen Gewürzen sowie Kräutern gekocht.

Wie wichtig die Pho in der Kultur Vietnams ist, zeigt, dass das vietnamesische Amt für geistiges Eigentum den 13. Dezember zum „Internationalen Pho Tag“ erklärte.

Wie spricht man Pho aus?

Drei Buchstaben, die ganz schön kompliziert sind. Die Pho Suppe wird ähnlich wie das englische Fell ausgesprochen, also „fur“, bei dem man das R am Schluss aber ein bisschen verschluckt.

Wie schmeckt Pho?

Pho ist eine Nudelsuppe, die über mehrere Stunden hinweg gekocht wird und dadurch ein ausgewogenes und kräftiges Aroma erhält. Wie die Suppe schmeckt, hängt davon ab, welche Zutaten verwendet werden. Die Brühe wird meist aus Rindfleisch oder Hühnchen zusammen mit Gewürzen wie Sternanis, Cassia Zimt, Piment, Fenchel und Nelken gekocht. Aber egal, welche Zutaten in der Pho enthalten sind – jeder Löffel ist herrlich aromatisch und wärmt den Körper von innen.

Welche Gewürze kommen in eine Pho?

Das Wichtigste in der Pho sind die Gewürze. Denn sie machen erst aus einer kräftigen Brühe eine aromatische Suppe. Sternanis, Cassia Zimt, Koriander, Kardamom, Schwarzer Pfeffer, Piment, Fenchel und Nelken sind die gängigsten Gewürze, die in der Brühe mitgekocht werden. Wer die Suppe gerne etwas schärfer mag, kann Chilis und Ingwer hinzugeben.

Als Beilage werden frische Kräuter wie Koriander, Minze und Thai-Basilikum gereicht. Und nicht den Spritzer Limettensaft vergessen!

Was ist der Unterschied zwischen Ramen und Pho?

Die zwei Suppen sind äußerst beliebt – auch über ihre Landesgrenzen hinaus. Bei der vietnamesischen Pho handelt es sich um eine Nudelsuppe, genauso wie bei Ramen, nur das Ramen aus Japan stammt. Geschmacklich haben die beiden aber nicht viel gemeinsam. Die Pho wird mit Reisnudeln gegessen, Ramen mit Weizennudeln. Die Würze in der Pho stammt von Gewürzen wie Sternanis, Cassia Zimt, Piment, Fenchel und Nelken und Ramen wird mit Miso gewürzt – einer Paste, die aus Sojabohnen mit fermentiertem Reis und Gerste besteht. Auch das Topping auf den Suppen ist unterschiedlich. Traditionell werden auf die Pho frische Kräuter und Fleisch gelegt und Ramen wird mit Schweinebauchscheiben und Eiern garniert. Beide Suppen sind unterschiedlich im Geschmack, aber beide auf ihre Weise einfach köstlich.

Pho selber kochen

Pho selber machen ist ganz einfach und die Zubereitung ist schnell erledigt – beim Kochen muss man hingegen ein bisschen mehr Geduld mitbringen. Im Laufe der Zeit haben sich unzählige Rezepte entwickelt, daher gibt es auch Pho mit Huhn, Pho mit Garnelen, Pho mit Tofu, Pho vegan und Pho vegetarisch. Jeder entscheidet selbst, welche Zutaten er in die Suppe geben möchte. Wir haben für Euch ein paar schmackhafte Inspirationen zusammengestellt und sagen Euch, worauf Ihr achten solltet:

Wie lange wird eine Pho gekocht?

Beim Kochen ist Geduld gefragt, denn Pho wird traditionell 24 Stunden gekocht. Doch wer hat heute schon so viel Zeit? Bereits nach vier Stunden haben das Fleisch, sowie die Gewürze ihr Aroma an die Brühe abgegeben. Wer großen Hunger hat und nicht so lange warten kann, kann die Suppe 40 Minuten köcheln lassen – Hauptsache, das Fleisch ist gar. Ihr müsst nicht die ganze Zeit neben dem Herd stehen, ab und zu mal umrühren reicht völlig aus. Die Suppe kocht sich quasi wie von selber.

Welches Fleisch kommt in eine Pho?

Das traditionelle Pho Rezept hat als Basis gekochte Fleischbrühe. Pho Suppe kann mit Huhn gekocht werden, dann heißt sie Pho ga oder mit Rindfleisch, dann ist es eine Pho bo. Heute gibt es aber auch einige Rezept, die als Basis eine Gemüsebrühe haben, damit auch Veganer und Vegetarier sie essen können.

Es gibt auch einige Pho Rezepte, die mit Fisch, Meeresfrüchten oder sogar Hackfleisch zubereitet werden.

Welcher Tofu kommt in eine Pho?

Veganer und Vegetarier können neben Gemüse auch Tofu oder Seitan als Beilage in die Suppe geben. Dieser kann vorab angebraten werden oder kommt dünn aufgeschnitten in die Suppe.

Welches Gemüse kommt in eine Pho?

Erlaubt ist, was schmeckt: Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Pak Choi, Shiitakepilze, Mungo-Sprossen …

Welcher Wein passt zur Pho?

Wer auf sein Glas Wein zum Essen nicht verzichten möchte, kann zur Pho einen leichten, frischen und spritzigen Weißwein trinken, wie z.B. einen Silvaner oder Weißburgunder.

Wie isst man eine Pho?

Reisnudeln verlieren ihre Stärke, wenn sie zu lange in Flüssigkeit liegen, was unappetitlich aussehen kann und zudem werden sie zu weich. Daher werden die Nudeln nicht in der Suppe mitgekocht, sondern extra gegart. Dann werden sie in eine große Suppenschale gegeben und mit der heißen Suppe übergossen. Das Gemüse, Limettenscheiben und Kräuter wie Koriander, Thai Basilikum oder Minze werden meist separat zur Suppe gereicht, sodass jeder den Geschmack individuell bestimmen kann. Die Nudeln werden mit Stäbchen in der rechten Hand gegessen und die Brühe mit einem Löffel in der Linken. Bei Linkshändern einfach genau anders herum.

Ist Pho gesund?

Pho besteht aus einer kräftigen Brühe und vielen frischen Kräutern und Gewürzen. Das macht sie zu einer sehr gesunden Mahlzeit. Die Wärme der Pho ist besonders bei Erkältungen wohltuend. Wer Rinderknochen auskocht, erhält zudem noch wertvolles Zink. Die Limette sorgt für Vitamin C. Kräuter wie Koriander und Minze haben eine verdauungsfördernde und beruhigende Wirkung.

Da die Pho bo bzw. Pho ga kaum Kalorien hat, ist sie zudem auch ein beliebtes Diät-Gericht. Die Gewürze Zimt, Kardamom, Sternanis und Ingwer kurbeln zudem den Stoffwechsel an.

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