Was ist Schwarzkümmel?

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Echter Schwarzkümmel, oder auch römischer Koriander genannt, ist ein altes Heilkraut und beliebtes Gewürz aus Westasien sowie der Türkei, Ägypten und dem Irak. Sein ätherisches Öl hat eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf den Körper und im Essen verströmt Schwarzkümmel seine wunderbar nussigen und leicht scharfen Aromen. Schwarzkümmel ist ein Genuss in kalten und warmen Speisen und auch optisch ein Highlight. Kein Wunder, dass er ein Comeback als Trendgewürz in der Küche feiert.

Wie sieht Schwarzkümmel aus?

Schwarzkümmel gehört zu den Hahnenfußgewächsen und kann bis zu 60 Zentimeter hoch werden. In den blauen Blüten bilden sich in Samenhüllen – ähnlich wie beim Mohn – die Samen, die nach der Trocknung als Schwarzkümmel verkauft werden. Die schwarzen Samen haben drei Kanten und sind tropfenförmig. Von innen sind sie ölig weiß.

Ein enger Verwandter des echten Schwarzkümmels ist die Jungfer im Grünen. Beide Pflanzen gehören zur gleichen Gattung. Auch die Samen der Jungfer im Grünen sind essbar und als Damaszener Kümmel bekannt. Als Gewürz spielt er aber keine große Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Kümmel und Schwarzkümmel?

Die Gemeinsamkeiten von Kümmel und Schwarzkümmel enden bereits beim ähnlichen Namen. Denn ob Kümmel oder Kreuzkümmel – diese Gewürze sind weder botanisch mit Schwarzkümmel verwandt, noch haben sie ein ähnliches Aroma. Während Kümmel zu den Doldengewächsen gehört, ist Schwarzkümmel ein Hahnenfußgewächs. Auch geschmacklich lassen sich die beiden schnell auseinanderhalten. Kümmel vereint frisch-herbe Noten und Schwarzkümmel schmeckt hingegen nussig, leicht pfeffrig und bitter.

Ist Schwarzkümmel und Schwarzer Sesam das Gleiche?

Nein, es ist nicht das Gleiche. Auch wenn sich Schwarzer Sesam und Schwarzkümmel auf den ersten Blick fast zum Verwechseln ähnlich sehen. Sieht man jedoch etwas genauer hin, erkennt man, dass Schwarzer Sesam eine flache Tropfenform hat und Schwarzkümmel hingegen 3 Kanten. Auch geschmacklich sind die beiden unterschiedlich.

Übrigens handelt es sich bei den schwarzen kleinen Körnern auf Fladenbroten nicht um Schwarzen Sesam, wie viele glauben, sondern um Schwarzkümmel.

Wie schmeckt Schwarzkümmel?

Der Schwarzkümmel-Geschmack erinnert an ein Bouquet aus Nüssen, Oregano und einem Hauch Pfefferschärfe. Beim Rösten der Körner intensiviert sich sein Aroma.

Gibt es eine Schwarzkümmel Alternative?

Einen direkten Schwarzkümmel-Ersatz gibt es nicht. Das Gewürz kann im Rezept einfach weggelassen werden. Möchte man auf das leicht nussige Aroma im Gericht jedoch nicht verzichten, kann stattdessen weiße Sesamsaat genommen werden, zusammen mit einer Prise Pfeffer.

Wer Schwarzkümmel-Öl zu Hause hat, kann auch das alternativ verwenden. Aber lieber sparsam dosieren, da es sehr geschmacksintensiv ist.

Ist Schwarzkümmel gesund?

Dass Schwarzkümmel gesund ist, wussten bereits die Römer und Griechen. Doch was bewirkt Schwarzkümmel genau? Die Heilpflanze soll das Immunsystem stärken. Außerdem kann sich Schwarzkümmelöl positiv auf den Bluthochdruck auswirken. Die ätherischen Öle sollen zudem entzündungshemmend und antibakteriell wirken.

Eine weitere Schwarzkümmel Wirkung soll die verbesserte Fettverbrennung sein. Daher kann man mit Schwarzkümmel auch abnehmen. Als Schwarzkümmel Tee soll er bei Magenbeschwerden und Gallenwegs-Störungen helfen. Dazu einen gehäuften Teelöffel zerstoßenen Schwarzkümmel mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen. Den Tee 10 Minuten ziehen lassen. Äußerlich angewendet wirkt Schwarzkümmelöl dank seiner wertvollen Fettsäuren bei Akne und Schuppenflechten.

Wer das Gewürz aus gesundheitlichen Gründen zu sich nehmen möchte: Die empfohlene Schwarzkümmel Dosierung ist ca. 1 Esslöffel Öl pro Tag oder drei Gramm Samen.

Mögliche Schwarzkümmel-Nebenwirkungen können Übelkeit oder auch Hautreaktionen sein, wenn man Schwarzkümmelöl äußerlich anwendet.

Wie wird Schwarzkümmel verwendet?

Die klassische Schwarzkümmel-Verwendung sind gemahlene oder ganze Körner. Das nussige, leicht pfeffrige Aroma schmeckt besonders gut zu Gemüse, aber auch zu Geflügel und Lamm. Es gibt viele orientalische und asiatische Rezepte mit Schwarzkümmel. So ist z.B. Schwarzkümmel zusammen mit Fenchelsamen und Bockshornklee Bestandteil der asiatischen Gewürzmischung Panch Phoron.

Die ganzen Schwarzkümmel Körner kann man über Fladenbrote, Kuchen, Salate oder auch Gebäck streuen. Das schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern die schwarzen Körner sind auch ein hübscher Blickfang.

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