Was ist Pfeffer?

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Pfeffer ist ein wahres Allroundtalent. Das scharf schmeckende Gewürz darf in keinem Gewürzregal fehlen und verfeinert Fleisch, Fisch, Gemüse & Co mit feiner Schärfe. Für den scharfen Geschmack von Pfeffer sind die Inhaltsstoffe Piperin und ätherische Öle verantwortlich. Die Pfefferpflanze (piper nigrum) – auch Schwarzer Pfeffer genannt – gehört zur Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Zur Unterscheidung von anderen ähnlichen Gewürzen, wird der schwarze Pfeffer auch echter Pfeffer genannt. Schwarzen Pfeffer gibt es je nach Erntezeitpunkt und Verarbeitung auch in rot, grün und weiß auf dem Markt. Diese würzigen Varianten des schwarzen Pfeffers punkten mit tollem Aroma und unterschiedlicher Schärfe für jeden Geschmack.

Herkunft Pfeffer

Pfeffer ist eines der ältesten Gewürze der Welt und stammt ursprünglich aus Indien. Im subtropischen Klima gedeiht die Pfefferpflanze an dünnen Bäumen bis zu 10 Meter in die Höhe. Die Früchte der Pflanze wachsen an kleinen Rispen und kommen nach der Ernte getrocknet als Pfefferkörner auf den Markt. Bereits seit der Antike wird das Gewürz im asiatischen Raum wegen seiner feinen Schärfe geschätzt und zum Würzen von Speisen verwendet. Um 326 v. Chr. gelangte das Gewürz durch Alexander den Großen erstmals nach Europa. Er brachte das Gewürz von seinen Indien-Feldzügen mit und schon bald erfreute sich das scharfe Gewürz auch in Europa großer Beliebtheit. Durch den langen und beschwerlichen Transportweg war Pfeffer in der ersten Zeit sehr teuer und nur für die Oberschicht erschwinglich. Zeitweise galten Pfefferkörner sogar als anerkanntes Zahlungsmittel. Heute findet man Pfeffer in nahezu jedem Gewürzregal. Dabei gibt es viele verschiedene und edle Sorten, die sich durch ihren Schärfegrad und ihr feines Aroma voneinander unterscheiden.

Was gibt es für Pfeffersorten?

Die verschiedenen Pfeffersorten – schwarzer, roter, grüner und weißer Pfeffer – stammen alle von derselben Pflanze. Die unterschiedlichen Farben und Schärfegrade kommen von den verschiedenen Erntezeitpunkten und Verarbeitungsmethoden.

Schwarzer Pfeffer: Die noch grünen Früchte werden unreif geerntet und an der Sonne getrocknet. Nach dem Pflücken beginnen sie sofort zu fermentieren und bekommen dadurch ihre dunkle Farbe. Durch das Trocknen wird die Oberfläche leicht runzelig. Geschmack: Schmeckt feurig scharf und hat ein intensives, pfeffriges Aroma. Verwendung: Ideal für alle Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichte.

Grüner Pfeffer: Wie bei schwarzem Pfeffer werden die Früchte grün und unreif gepflückt. Damit sie ihre grüne Farbe behalten und nicht fermentieren, werden sie sofort nach dem Ernten in Salzlake eingelegt oder gefriergetrocknet. Geschmack: Ist weniger scharf als schwarzer Pfeffer und schmeckt herrlich frisch. Verwendung: Prima für Soßen, gegrilltes Fleisch oder raffinierte Desserts.

Weißer Pfeffer: Erst wenn die Früchte leuchtend rot und voll ausgereift sind, wird geerntet. Danach werden die Beeren 2 Wochen in Wasser eingeweicht, bis sich die rote Hülle vom Samenkern löst. Beim Trocknen in der Sonne bekommen die Pfefferkörner ihre schöne, helle Farbe. Geschmack: Ist die Schärfste aller Pfeffersorten, deshalb vorsichtig dosieren. Verwendung: Wegen der hellen Farbe ist er perfekt für helle Soßen, Suppen, Fisch und Geflügel.

Roter Pfeffer: Die Früchte werden bei voller Reife gepflückt. Zu diesem Zeitpunkt haben die roten Beeren den höchsten Zuckergehalt und das meiste Aroma. Direkt nach der Ernte werden sie in Salzlake eingelegt oder gefriergetrocknet. Geschmack: Schmeckt wunderbar aromatisch mit einer exotisch süßen Note. Verwendung: Ideal zum Verfeinern von Steaks und gegrilltem Fisch.

Was ist Rosa Pfeffer?

Rosa Pfeffer sieht aus wie Pfeffer, ist aber keiner und schmeckt auch nicht scharf. Geschmacklich erinnern die getrokneten, roten Früchte des Brasilianischen Pfefferbaums an Wacholderbeeren. Ideal zum Würzen von Fisch, Geflügel, Wild oder auch zum Verfeinern von Schokoladendesserts.

Beliebte Pfeffersorten:

Pfeffer kaufen

Lieber ganze Pfefferkörner statt gemahlenem Pfeffer kaufen. Am besten Pfefferkörner kurz vor dem Würzen in einer Pfeffermühle frisch mahlen oder in einem Mörser zerstoßen. Dabei werden die natürlichen, ätherischen Öle freigesetzt und das Pfefferaroma kann sich voll entfalten. Bereits gemahlener Pfeffer verliert schnell an Geschmack und hält sich nicht so lange wie ganze Körner.

Pfeffer gibt es in vielen erlesenen und besonderen Sorten in unserem Online Shop:

 

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