Was ist Chimichurri?

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Die Würzsauce mit dem lustig klingenden Namen stammt aus Argentinien, ist aber auch in vielen anderen südamerikanischen Ländern sehr beliebt. Sie passt perfekt zu gegrillten Köstlichkeiten jeder Art – vor allem zu Rindersteaks. Ihre typisch grüne Farbe erhält die Chimichurri-Sauce von den gehackten Kräutern, die ihre Grundlage bilden – allen voran Petersilie und Oregano.

Wonach schmeckt Chimichurri-Sauce?

Chimichurri-Sauce schmeckt würzig-frisch nach Kräutern, die mit Essig und einem guten Öl gemischt werden. Die Sauce lässt sich hervorragend an die eigenen Geschmacksvorlieben anpassen: Wer es schärfer mag, nimmt zum Beispiel einfach etwas mehr Chili. Je nach verwendetem Essig lässt sich zudem der Säurecharakter verändern. Auch die Qualität und die aromatische Note des Öls sind ausschlaggebend für den Geschmack der Sauce.

Wie wird sie verwendet?

Chimichurri ist ein echter Verwandlungskünstler, denn die Kräutersauce lässt sich einerseits als Dip einsetzen, andererseits auch als würzige Marinade. Nach Belieben lassen sich weitere Zutaten wie kleingewürfelte Tomaten oder Paprika hinzufügen. Eine gute Chimichurri-Sauce braucht Zeit, damit sich ihre Aromen ideal entfalten und verbinden können. Daher sollte sie am besten schon am Vortag zubereitet werden und gut durchziehen können. Fleisch sollte mindestens eine halbe Stunde in der Sauce mariniert werden, bevor es auf den Grill kommt.

Wozu passt Chimichurri?

Chimichurri-Sauce passt zu allem, was vom Grill kommt, weshalb sie bei argentinischen Grillfesten, den Asadas, niemals fehlen darf. Die Kräutersauce verleiht nicht nur Steaks von Rind oder Schwein einen besonderen Geschmack, sondern sie begleitet auch Geflügel oder Fisch perfekt. Nur bei Würstchen gehen die Meinungen auseinander, da diese schon vor der Zubereitung gewürzt sind. Wer mag, kann auch sein Weißbrot in die Kräutersauce dippen.

Woher stammt der Name?

Um die Herkunft des Namens Chimichurri ranken sich viele Legenden: Die einen sagen, er gehe auf den Erfinder der Sauce, einen Iren namens Jimmy McCurry, zurück. Andere behaupten, ein Schotte namens James C. Hurray wäre der Namensgeber. Und wieder andere meinen, der Name sei eine spanische Anpassung des englischen Satzes: „Give me the curry.“ Was nun stimmt? Das bleibt wohl ein Geheimnis.

Wie lässt sich Chimichurri selbst zubereiten?

Chimichurri lässt sich schnell und leicht in etwa 10 Minuten zubereiten.

Dazu braucht man:

  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Limette
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • Chilipulver nach Belieben (ggf. eine kleine rote Chili)
  • Lorbeerblatt
  • grobes Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl
  • getrocknetes Oregano
  • getrockneter Thymian
  1. Zunächst die Petersilie, den Knoblauch und die Schalotte sehr fein hacken und mörsern. Danach den Saft einer halben Limette dazugeben die Mischung ordentlich zerdrücken. Nun die Masse mit dem Olivenöl aufgießen, bis sie dickflüssig wird – ähnlich wie ein Pesto.
  2. Pfeffer, Salz, Thymian, Oregano und Chilipulver hinzugeben sowie – je nach Geschmack – eine kleine gehackte rote Chili. Die Menge passt in ein Einmachglas.

 

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