Festlicher Christstollen: Rezepte, Fakten und Tipps

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Neben süßen Lebkuchen gehört buttriger Christstollen zu den beliebtesten Weihnachts-Leckereien. Klassisch verfeinert mit Rosinen, Mandeln, Zitronat, Orangeat und weihnachtlichen Gewürzen versüßt das traditionelle Hefegebäck jede Adventszeit.

Wir haben Euch ein paar wichtige Fakten rund um den Christstollen zusammengestellt, verraten Euch, was Ihr beim Christstollen Backen beachten solltet und wie Ihr den Stollen am besten lagert. Und sollte trotz der Tipps und Tricks etwas schief gegangen sein, könnt Ihr in unserem SOS-Ratgeber nachlesen, wir Ihr Euer Weihnachtsgebäck retten könnt.

Fakten rund um den Christollen

Es gibt unzählige und uralte Geschichte über den Christstollen. Einige von ihnen widersprechen sich sogar. Leider ist es vermutlich nicht mehr möglich, die wahre Herkunft des süßen Hefegebäcks herauszufinden. Wir möchten Euch trotzdem die bekanntesten und beliebtesten Geschichten hinter dem Christstollen erzählen – ob sie wahr sind, wer weiß …

Was ist ein Christstollen?

Je nachdem, in welchem Landkreis man sich bewegt, trägt das süße Hefegebäck Namen wie Striezel, Strutzel, Stollen oder eben Christstollen. Ursprünglich handelt es sich beim Christstollen um ein Fastengebäck, das in der vorweihnachtlichen Fastenperiode gebacken wurde, als die Spinnstuben nach dem Andreastag 30.11. bis zum Dreikönigstag leer standen.

An was soll Christstollen erinnern?

Der Christstollen symbolisiert als ehemals karges Fastengebäck die Jesu Geburt in einem Stall. Das Gebäck an sich soll die Figur vom in Windeln gewickelten Christkind darstellen.

Woher hat der Christstollen seinen Namen?

Er soll seinen Namen von den Bergleuten erhalten haben, die das Fastengebäck mit unter Tage genommen haben. Hier gaben sie ihm den Namen Stollen – im Stollen. Aufgrund der reichhaltigen Zusammensetzung aus Butter und Mandeln war es nämlich das ideale Essen für die hart arbeitenden Männer. Zudem sorgte die Butter im Teig dafür, dass er nicht so schnell austrocknete.
Eine weitere Theorie ist es, dass der Name Stollen sich von Stulle ableitet, was „ein Stück“ bedeutet.

Wo wurde der Christstollen erfunden?

Den Stollen an sich gibt es schon viele Jahrhunderte. Der religiöse Christstollen soll angeblich auf ein keltisches Opferbrot aus dem 8. Jh. zurückgehen. Doch in der Form, wie wir ihn heute kennen, gibt es ihn erst seit Beginn des 15. Jh. Der Christstollen soll in Torgau in Sachsen erfunden worden sein. Hier hat Bäcker Heinrich Drasdo dem langweiligen Hefeteig Zutaten wie Mandeln und Trockenfrüchte hinzugefügt und damit die Grundlage für den heutigen Stollen geschaffen, bzw Striezel, wie er in Sachsen heißt. Der Drasdoer Stollen gilt als Vorläufer des späteren Dresdner Christstollens.

christstollen

Woher kommt die Form des Christstollens?

Die Form des Christstollens soll an das Christkind erinnern, wie es in der Krippe liegt. Andere behaupten hingegen, dass Bergleute dem Gebäck den Namen Stollen verliehen haben, da die Form an einen tragenden Pfosten erinnert. Dieser Stollen sollte gleichzeitig die tragende Kraft Jesu symbolisieren.

Welche verschieden Christstollen gibt es?

Heute werden die Stollen Rezepte zum Glück nicht mehr nur von der Kirche, Fürsten oder Innungen vorgeschrieben. Daher gibt es neben dem Dresdner Christstollen auch Christstollen mit Marzipan, Christstollen Konfekt, Quarkstollen, Nussstollen, Mohnstollen, Mandelstollen sowie die unzähligen Familienrezepte für Christstollen.

Was ist in einem original Dresdner Christstollen nicht drin?

Die Geschichte des Dresdner Christstollen reicht bis ins 15. Jh. zurück. Da es sich beim Stollen um ein vorweihnachtliches Fastengebäck handelte, hatte die Kirche strenge Regeln, was enthalten sein durfte – nur Wasser, Hefe und Mehl. 1470 schrieben die Brüder Kurfürst Ernst von Sachsen und Albert an den damaligen Papst in ihrem sogenannten Butterbrief und baten u. a. darum das Butter-Verbot aufzuheben. Im Jahr 1491 wurde dann endlich die Fastenvorschrift gelockert und mit der Zeit fanden noch weitere Zutaten wie Rosinen, Mandeln sowie Zitronat und Orangeat ihren Weg in den Teig. Doch auch heute gibt es noch eine festgeschriebene Rezeptur, die vorgibt, was in diesem Stollen enthalten sein darf und was nicht. So sind Margarine, künstlich hergestellte Aromen und Zusatzstoffe im original Dresdner Christstollen verboten. Bäcker, die sich nicht daran halten, dürfen ihre Stollen nur Christstollen nach Dresdner Art nennen.

Wann isst man Stollen?

Traditionell wurde das Weihnachtsgebäck in der Zeit von Heiligabend bis zu den Heiligen Drei Königen gegessen. Diese Tradition wird heute zum Glück nicht mehr so streng gesehen, sodass man Christstollen die komplette Weihnachtszeit genießen kann.

Warum kommt Puderzucker auf den Christstollen?

Wer jetzt einen kulinarischen Hintergrund vermutet, liegt nur halb richtig. Denn der Stollen ist ursprünglich ein Fastengebäck, das sich im Laufe der Zeit im Aussehen und den Zutaten immer weiter entwickelt hat. Der Stollen soll an das Jesuskind erinnern, das in Windeln gewickelt in der Krippe liegt. Satt Windeln wird der Teig mit einer dicken Schicht Puderzucker ummantelt. Darüber hinaus schützt die dicke Schicht aus Butter und Puderzucker den Stollen vorm Austrocknen.

Mini-Christstollen im Glas

Christstollen backen leicht gemacht

Während die Entstehungsgeschichte des Christstollens in einigen Details nie ganz geklärt werden kann, sind die Geheimnisse um die Zubereitung heute komplett entschlüsselt. Wir verraten Euch, worauf Ihr unbedingt achten müsst, wenn Ihr Christstollen selber backen möchtet.

Welche Zutaten kommen in einen Christstollen?

Während in einem Original Dresdner Christstollen auf 100 Teile Mehl, mindestens 50 Teile Butter, 65 Teile Sultaninen, 20 Teile Orangeat und/oder Zitronat und 15 Teile Mandeln enthalten sein müssen, sind die Christstollen Zutaten in den anderen Rezepten variable. Neben dem Hefeteig aus Butter, Milch, Eier, Mehl sorgen meist noch Gewürze wie Kardamom und Zimt für das typische Aroma. Und je nach Geschmack sind noch Rum, Marzipan oder Nüsse enthalten. Bei den grünen Stücken im Christstollen handelt es sich übrigens um Zitronat.

Welche Gewürze kommen in einen Christstollen?

Was währe ein Stollen ohne seine weihnachtlichen warmen Gewürze. Erst Vanille, Zitrone, Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander, Nelken, Piment und Zimt verleihen ihm den typischen Geschmack. Wer sich seine Gewürzmischung nicht selber zusammenstellen möchte, kann das Christstollen Gewürz von Zauber der Gewürze verwenden. In unserer Mischung sind Kardamom, Zimt, Nelken, Macis, Zitronenschale, Koriander, Ingwer und Anis enthalten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bereits 1 TL Christstollen Gewürzmischung aromatisiert 500 g Mehl.

Welches Mehl nimmt man für Stollen?

Da es sich beim Stollen um einen Hefeteig handelt, sollte man Mehl verwenden, das einen hohen Anteil an backstarkem Eiweiß enthält, da der Teig dadurch locker aufgeht. Verwendet am besten Weizenmehl Typ 550.

christstollen

Wann backt man einen Stollen?

Damit sich seine Aromen voll entfalten können, sollte Stollen vor dem Verzehr ca 2-4 Wochen ruhen. Möchte man also den Christstollen am 1. Advent genießen, sollte man Ende Oktober bzw. spätestens Mitte November mit dem Backen beginnen.

Wann wird der Stollen gebuttert?

Obwohl bereits sehr viel Butter im Teig enthalten ist, sollte der Stollen direkt nach dem Backen noch mal mit zerlassener Butter bestrichen werden. Dadurch haftet zum einen der im Anschluss aufgetragene Zucker besser. Außerdem wird der Stollen dank dieser Hülle aus Butter und Zucker vor dem Austrocknen geschützt.

Wie wird der Christstollen gerollt?

Zuerst wird der Stollen in eine rechteckige Form gebracht – ca 40 cm breit und 3 cm dick. Die kurzen Seiten etwas nach innen falten. Dann wird die Längsseite zu 2/3 umgeklappt und das restliche Drittel schließlich bis zur gegenüberliegenden Seite gefaltet.

Wie funktioniert die Stollenbackform?

Ähnlich wie ein Brot in einer Kastenform kann auch der Stollen in einer speziellen Stollenbackform gebacken werden. Dazu wird der Teig aufgerollt und vorsichtig in die Form gedrückt, dann mit der Öffnung nach unten auf das Backblech geben und in den Ofen geschoben. Dank der Form behält der Stollen seine typische Form.

christstollen

Bei wie viel Grad muss der Christstollen backen?

Die Backzeit des Christstollens beträgt etwa 60 Minuten und sollte nicht verkürzt werden. Damit der Teig nicht zu dunkel wird, muss die Temperatur mit der Zeit nach unten gedreht werden. Begonnen wird auf einer Schiene im unteren Drittel bei 180° C Ober- und Unterhitze. Nach etwa 15 Minuten wird die Temperatur auf 160° C reduziert und der Stollen für weitere 45 Minuten gebacken. Sollte der Stollen in den letzten 20 Minuten zu Braun werden, kann die Temperatur vorsichtig weitere 10° C heruntergedreht werden. Zusätzlich kann der Stollen mit Backpapier abgedeckt werden.

Tipp: Christstollen sollte immer mit Unter- und Oberhitze gebacken werden statt mit Umluft.

Wann ist der Stollen fertig gebacken?

Dass der Stollen sich braun verfärbt, ist kein Zeichen dafür, dass er fertig ist. Generell gilt, dass ein Stollen von 1200 g etwa 60 Minuten gebacken werden muss.

Wie bleibt der Stollen in Form?

Damit es später keine Teigfladen sind, die man vom Backblech holt, empfiehlt es sich besonders als Hobby-Bäcker auf eine praktische Stollenform zurückzugreifen. Hat man den Ehrgeiz entwickelt und möchte Stollen-Profi werden, gibt es im Internet viele Video-Anleitungen, wie man Stollen richtig rollt, damit er die Form behält.

Wie lang muss ein Stollen sein?

Der Standard Stollen hat meist eine Länge von ca 40 cm.

christstollen

Alternativen für den Christstollen:

  • Christstollen ohne Alkohol: Normalerweise werde die Rosinen vorher in Rum eingelegt. Eine alkoholfreie Variante ist Apfelsaft.
  • Glutenfreier Christstollen: In Supermärkten gibt es bereits viele glutenfreie Mehle, die einfach 1:1 mit dem Weizenmehl ausgetauscht werden können.
  • Christstollen vegan: Kein Problem, die Butter lässt sich durch vegane Margarine ersetzen und die Eier kann man einfach weglassen.
  • Christstollen ohne Ei: Es ist egal, ob man Christstollen mit oder ohne Ei backt. Man kann es einfach im Rezept weglassen. Sollte dem Teig etwas Feuchtigkeit fehlen, fügt man einen Schluck (Pflanzen-)Milch hinzu.
  • Christstollen weniger süß: Neben Zuckeralternativen wie Xylit oder Erythrit kann auch Kokosblütenzucker verwendet werden.
  • Christstollen ohne Hefe: Auch das ist überhaupt gar kein Problem, denn ein fluffiger Quark-Butter-Teig statt Hefe schmeckt genauso gut.

Warum muss der Christstollen ruhen?

Erst wenn der Stollen etwa 2-4 Wochen kühl und trocken lagert, können sich die Aromen der enthaltenen Gewürze und Zutaten im gesamten Teig verteilen. Würde man ihn direkt am Backtag essen, wäre man enttäuscht, wie fad der Stollen schmeckt.

christstollen

Omas klassischer Christstollen – Rezept
(ergibt 1 Stollen)

  • 150 g Rosinen
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Zitronat
  • 75 g gestiftete Mandeln
  • 65 ml Rum, alternativ Amaretto
  • 450 g Weizenmehl (Type 550)
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 75 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 1 Ei (Gr. M)
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Christstollen Gewürzmischung

Zum Bestreichen

  • 40 g Butter
  • 75 g Puderzucker

Zubereitung

1. 25 g gestiftete Mandeln, Rosinen, Orangeat und Zitronat mit Rum vermischen. Alles über Nacht durchziehen lassen.

2. Mehl in eine Schüssel geben und eine kleine Mulde formen. Hefe hinein bröseln. Die Milch kurz erwärmen – nicht wärmer als handwarm. Etwa 4 EL der lauwarmen Milch und eine Prise Zucker über die Hefe geben und in der Kuhle kurz mit den Fingern zu einem Vorteig vermischen. Etwas Mehl darüber streuen. Diese Mischung abgedeckt an einem warmen Ort ca 20 Minuten ruhen lassen.

3. Butterstücke zusammen mit dem Ei, Zucker, restlichen Mandeln, Salz und Gewürzen in die Schüssel geben. Dann mit einer Küchenmaschine oder einem Rührgerät mit Knethaken auf höchster Stufe 5 Min. kneten. Währenddessen nach und nach die Milch zugeben. Erst zum Schluss wird die Früchte-Rum-Nuss Mischung hinzugegeben und noch mal kurz durchgeknetet. Abgedeckt ca 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

4. Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig noch mal kurz durchkneten und dann formen. Wie Ihr das am besten macht, findet Ihr in unseren Tipps weiter oben.

5. Den Stollen auf das Backblech legen und zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Dann den Stollen in den Ofen schieben und für ca 50-60 Minuten backen. Sollte der Stollen zu dunkel werden, mit Backpapier abdecken.

6. Butter schmelzen. Den noch heißen Stollen damit bestreichen und abkühlen lassen. Dann erneut mit flüssiger Butter bestreichen und in Puderzucker wenden, sodass eine dicke Schicht am Stollen haften bleibt.

7. Den über Nacht abgekühlten Stollen sorgfältig mit Alufolie und Frischhaltefolie einwickeln und 2-4 Wochen kühl und trocken lagern.

Wenn Ihr nach außergewöhnlicheren Rezepten für Christstollen sucht, schaut Euch doch mal unser leckeres Mini Christstollen Konfekt an oder unseren unwiderstehlichen Christstollen im Glas.

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Christstollen richtig lagern

Damit der Christstollen erst seinen unvergleichlichen Geschmack entfalten kann, muss er wie guter Wein reifen. Wie Ihr den Christstollen während der Zeit am besten lagert und wohin mit dem Christstollen, falls Ihr ihn nicht direkt aufesst, erfahrt Ihr jetzt:

Wie lange muss ein Christstollen liegen?

Damit sich die Aromen voll entfalten können, sollte ein Christstollen etwa 2-4 Wochen ruhen. Ein Muss ist das allerdings nicht. Wer den Geschmack des frischen Hefeteigs mag, kann seinen Christstollen natürlich auch direkt genießen.

Wie wird Christstollen gelagert?

Nach dem Backen sollte der Christstollen über Nacht auf dem Kuchenrost komplett abkühlen. Erst dann wird er in Folie gewickelt. Der Stollen sollte immer kühl und trocken lagern.

Kann man Christstollen im Kühlschrank lagern?

Der Christstollen soll zwar kühl und trocken lagern, aber im Kühlschrank trocknet er schneller aus. Besser ist es, ihn in den Keller zu legen.

Kann man Christstollen einfrieren?

Christstollen einfrieren geht sogar sehr gut. Gebt ihn dazu einfach in ein gefriertaugliches Gefäß und friert ihn ein. Möchtet Ihr ein Stück essen, lasst ihn einfach an der Luft bei Zimmertemperatur über Nacht auftauen.

Wie lange kann man selbst gemachten Christstollen aufbewahren?

Wenn Ihr Euren Christstollen kühl und trocken lagert und er noch in Folie gewickelt ist, hält er sich bis zu 4 Wochen.

Wie verpackt man Stollen am besten?

Da der Stollen ein paar Wochen ruhen sollte, wird er zuerst mit Butter und Zucker konserviert und danach sorgfältig eingewickelt. Der Christstollen wird erst in Alufolie und danach in Frischhaltefolie gewickelt. So könnt Ihr sicherstellen, dass die Konsistenz erhalten bleibt und er nicht austrocknet.

Mini Christstollen

SOS TIPPS für Eure Stollen-Fails

Manchmal hat man sich genau an das Rezept gehalten, aber trotzdem verläuft es nicht nach Plan. Wir verraten Euch ein paar Tricks, mit denen Ihr Euren Christstollen noch retten könnt.

Warum ist der Stollen zu trocken, was tun?

Dass der Christstollen zu trocken geworden ist, kann viele Gründe haben: Der Teig wurde zu lange geknetet oder es wurde zu wenig Butter verwendet. Wer gerne Marzipan mag, kann etwas davon in den Teig geben, dadurch bleibt er meist schön feucht. Auch die kandierten Früchte und die eingelegten Rum-Rosinen sorgen für Feuchtigkeit im Teig.

Wie bekomme ich Stollen wieder saftig?

Wenn der Christstollen zu hart geworden ist, hilft nur, ihn aufzuschneiden und die Scheiben mit ein bisschen! Wasser zu beträufeln. Bis zum Servieren sollte das Wasser unbedingt getrocknet sein – zur Not ein paar Minuten in den Backofen legen. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Stollen zusammen mit einem Stück Apfel in eine Metalldose zu legen.

Christstollen zu flach

Den Stollen zu formen, sodass er später seine Form behält, ist gar nicht so einfach. Daher sollte man ihn nach dem Falten unbedingt noch mal ca 30 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, bevor er in den Ofen geschoben wird. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Stollen-Backform zu verwenden, dadurch behält er auf jeden Fall seine Form.

Christstollen zu dunkel

Stollen muss 60 Minuten gebacken werden. Daher wird die Temperatur während des Backvorgangs schrittweise nach untern gestellt. Sollte er in der Zeit zu Braun werden, deckt man ihn mit Backpapier ab.

Christstollen geht nicht auf

Der Teig ist reichhaltig, daher braucht die Hefe auch ein bisschen, um den Teig zum Aufgehen zu bewegen. Plant etwa 2 ½ Stunden dafür ein. Ihr könnt ihn dabei unterstützen, indem Ihr ihn warm stellt und am besten vor Zugluft geschützt. Sollte sich auch nach 3 Stunden nichts getan haben, müsst Ihr leider noch mal von vorne beginnen.

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Wo bekomme ich Christstollen her

Wer keine Lust oder Zeit hat, seinen Christstollen selber zu backen, findet ihn in jedem Supermarkt oder beim Bäcker. Wer einmal Original Dresdner Christstollen probieren möchte, kann ihn sich sogar per Post zuschicken lassen.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Backen und seid bei dem Traditionsgebäck auch ruhig mal ein bisschen mutiger, was die Zutaten angeht. Schließlich wäre es heute nicht unser Lieblingsweihnachtsgebäck, wenn kreative Menschen ihn nicht ihrem Geschmack angepasst hätten.

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