Was ist Lebkuchengewürz?

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Der typische Duft von Lebkuchengewürz ist aus der Weihnachtsküche nicht wegzudenken. Kaum ein anderes Aroma vermag es, einen so schnell in Festtagsstimmung zu versetzen, wie das von Nelken, Zimt und Kardamom.

Was ist alles im Lebkuchengewürz drin?

Eine Standard-Lebkuchengewürzmischung gibt es nicht. Bei vielen Bäckern, so auch beim berühmten Nürnberger Lebkuchengewürz, ist das Rezept ein wohlgehütetes Geheimnis. Die Rezeptur variiert je nach persönlichem Geschmack und regionalen Vorlieben. So ist in manchen Mischungen Anis enthalten, während in anderen Lebkuchengewürzen der Geschmack nach Zitronen- und Orangenschalen dominiert. Obwohl es kein Standardrezept für Lebkuchengewürz gibt, sind dennoch meist Gewürze wie Zimt, Koriander, Sternanis, Nelken, Orangen- und Zitronenschalen sowie Kardamom, Muskatblüte und Piment in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen enthalten.

Gibt es eine Alternative zu Lebkuchengewürz?

Wer gerade kein Lebkuchengewürz im Vorratsschrank hat, kann auf Glühweingewürz, oder auch Spekulatiusgewürz zurückgreifen, darin sind fast die gleichen Gewürze enthalten. Natürlich kann man sich auch seine eigene weihnachtliche Gewürzmischung nach seinen individuellen Vorlieben zusammenstellen.

Ist Lebkuchengewürz das Gleiche wie Spekulatiusgewürz?

Die Gewürze in der Weihnachtsbäckerei sind fast immer die Gleichen. Meist sorgen Zimt, Koriander, Sternanis, Nelken, Orangen- und Zitronenschalen und Kardamom für den typischen Geschmack in Lebkuchen, Spekulatius, Stollen und Co. Lediglich der Teig, sowie die Zubereitung macht einen Spekulatius zum Keks und nicht zum Lebkuchen. Das soll heißen: Wer möchte, kann ohne weiteres Spekulatiusgewürz durch Lebkuchengewürz ersetzen.

Ähnlich verhält es sich übrigens mit dem Pfefferkuchengewürz und Lebkuchengewürz. Auch diese enthalten beide die gleichen weihnachtlichen Gewürze – lediglich in kleinen Geschmacksnuancen unterscheiden sie sich.

Lebkuchengewürz ganz einfach selbstgemacht

Das weihnachtliche Aroma zum Backen und Verschenken ist in wenigen Augenblicken frisch gemixt. Denn Lebkuchengewürz kann man ganz einfach selber machen.

Lebkuchengewürz-Rezept

 

35 g    Zimtpulver

9 g      Nelkenpulver

2 g      Pimentpulver

2 g      Kardamompulver

1 g      Korianderpulver

1 g      Ingwerpulver

1 g      Muskatpulver

1 g      Anis

1 g      Muskatblüte, gemahlen (Macispulver)

 

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und schon hat man sich seine Lieblingsmischung selber gemacht.

Wie lange dieses selbstgemixte Lebkuchengewürz haltbar ist, hängt davon ab, wie frisch die verwendeten Zutaten sind. Denn einige Gewürze verlieren leider mit der Zeit ihr Aroma. Ihr solltet Eure Mischung daher am besten noch in derselben Adventszeit verbrauchen und im nächsten Jahr eine neue zusammenrühren. So könnt Ihr Euch sicher sein, dass Ihr das volle Weihnachtsaroma genießt.

Tipp: Seid ruhig mutig beim Mischen Eurer eigenen Lieblings-Gewürzmischung. Wenn Ihr einzelne Gewürze nicht so gern mögt – lasst sie weg. Wenn Ihr hingegen einen Geschmack liebt – nehmt davon einfach ein bisschen mehr.

Verwendung von Lebkuchengewürz

Klassisch wird Lebkuchengewürz in der Weihnachtsbäckerei verwendet und so gibt es die unterschiedlichsten Plätzchen mit Lebkuchengewürz, sowie Kuchen mit Lebkuchengewürz. Natürlich kann Lebkuchengewürz auch für Stollen verwendet werden, oder in Joghurt sowie in weihnachtlichen Milchkaffee gerührt werden.

Doch nicht nur in der süßen Variante schmeckt es himmlisch. Auch herzhaft verwandelt es den Sonntagsbraten in einen Festtagsbraten. Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis ist etwa Lebkuchengewürz zu Sauerbraten, oder in der Sauce zu Wildgerichten. Zum Verfeinern müsst Ihr lediglich einen Teelöffel Lebkuchengewürz in Eure Sauce einrühren und aufkochen lassen.

Wusstet Ihr, dass Weihnachtsgewürze nicht nur lecker sind, sondern auch gesundheitsfördernde Wirkungen haben? Zimt fördert u.a. die Fettverbrennung, Anis hilft gegen Husten, Muskatnuss wirkt beruhigend, Nelken sind schmerzstillend und Kardamom schont den Magen. Also greift ruhig bei den Lebkuchen zu – in Maßen sind sie gesund!

Wie viel Lebkuchengewürz wird benötigt?

Wie viel Lebkuchengewürz man verwendet, ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer sich einen groben Richtwert wünscht, wie viel Lebkuchengewürz für 500g Mehl benötigt wird, kann sich merken: 2 Teelöffel bzw. 25 – 30g pro Kilogramm Teig.

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